Kosmische Enthüllung: Ubuntu und die Botschaft der blauen Avianer Teil 2

Season 3, Episode 9


admin    04 Mär 2016

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DW: Willkommen bei "Cosmic Disclosure". Ich bin Ihr Gastgeber, David Wilcock und bin hier mit dem Insider der Insider, Corey Goode, der behauptet hat mit dem geheimen Raumfahrtprogramm zu arbeiten, das eine sehr interessante Aussicht für unsere Zukunft bietet. Sie haben Technologien, die für uns die Notwendigkeit aufheben könnte ein Finanzsystem zu haben, denn wenn man was braucht, drückt man einfach einen Knopf, und man manifestiert es direkt aus diesen sog. Replikatoren. Das Interessante an dieser Sonderausgabe ist, dass wir auch Michael Tellinger mit hineingebracht haben, der speziell von der Raumfahrtprogramm-Allianz genannt wurde, weil sein Ubuntu Kontributionismus-System, wie sie sagten, der Entwurf für eine völlig neue Art und Weise des Lebens auf der Erde ist, das in viel größerer Harmonie sein wird, in der die Waren und Dienstleistungen, die wir brauchen, in einer liebevollen, co-kreativen Art und Weise zustande kommen statt in einer, die einen zerstörerischen Wettbewerb mit sich bringt. Also Michael, willkommen in der Show.

MT: Danke David für diese wunderbare Einführung.

DW: Nun denn, ich will für eine Sekunde den Anwalt spielen.

MT: Nur zu...

DW: Ich möchte diese Wolken der Liebe wegblasen, die ihr alle geraucht habt.

MT: Ja.

DW: Und ich möchte mit einigen Dingen zu beschäftigen, mit denen die Hasser zu dir kommen werden, weil du verurteilt werden wirst.

MT: Oh, ja. Und David, kann ich Dir sagen, dass ich das jetzt seit 11 Jahren gehört habe.

DW: Nun, ich muss diesen Leuten eine Stimme geben.

MT: Willkommen in der Vernehmung.

DW: Sie können nicht durch die Kamera sprechen, ich bin also ihre Stimme.

MT: Ja, natürlich.

DW: Jedes Kind in Amerika ist mit Jamestown indoktriniert. Die ersten Menschen, die nach Amerika kamen, hatten diese Idee, du baust Nahrung an, und es wird erstaunlich sein. Und was geschah war, dass all diese reichen Gutsbesitzer hierher kamen, und sie weigerten sich, das Land zu bearbeiten. Und sie verhungerten, weil jemand anderes die Arbeit schon tun wird. Ich selbst will die Arbeit nicht machen. Das ist also die Begründung, womit wir alle mit gehirngewaschen, indoktriniert wurden. Aber die Leute glauben es, dass, wenn ein wettbewerbsfähiges, kapitalistisches System, der Bedarf an Geld, die Notwendigkeit, Geld zu verdienen und Geld zu beschaffen, da man sonst verhungert, das Einzige ist, was den menschlichen Egoismus und die Gier bekämpft, die sonst Leute dazu bringen würde von Anderen zu leben und nicht zum System beizutragen. Was entgegnest du dem?

MT: Nun, noch einmal, diese Aussage stammt aus dem kapitalistischen System selbst. In dem Moment, wo man kein Geld hat, wenn dies nicht einmal in der Gleichung vorkommt, ändert sich alles. Wenn man beginnt, in einer Struktur der Zusammenarbeit und Kooperation zu arbeiten, und nicht im Konkurrenzkampf...

CG: oder Anspruchsdenken...

MT: oder Anspruchsdenken, genau. Ich bin berechtigt, Leute für mich arbeiten zu lassen und das alles. Dies alles kommt aus jahrtausendealter Indoktrination. Deshalb muss der Durchschnittlichsbürger von dieser Art des Denkens deprogrammiert werden, wir wurden alle in das kapitalistische System hinein geboren. Wir sind alle hineingeboren in das, wovon wir denken, dass die Demokratie der Retter ist. Nein, die Demokratie ist nur eine Mobbing Taktik. Es ist nicht die rettende Gnade. Die Demokratie ist ein Teil des Problems. Wir alle glauben, oh, ich lebe in einem demokratischen Land leben. Es wird schon werden...Nein, es ist ein Teil des Problems. Es ist ein Teil der Lüge. Der Kapitalismus, Demokratie, Wettbewerb, das Geldsystem – all das muss weg. Bis wir es loswerden, können wir nicht die gleichen Wettbewerbsbedingungen und eine einheitliche Gemeinschaft schaffen, die tatsächlich zum Nutzen aller funktioniert. Also, dies zu tun hat eine ganze Reihe von Jahren gebraucht, wie ich bereits erwähnt habe. Ich mache es jetzt seit elf Jahren. Und es war für mich persönlich die befreiendste Reise der Selbstfindung. Und dann dies mit Anderen zu teilen, Einige schwingen da sofort mit. Einige brauchen etwas länger. Und manche wollen es einfach nur ständig ablehnen. Aber wenn sich die Menschen einmal öffnen und einige der Ideen absorbieren, beginnt es in ihnen zu schwingen, dann gibt es kein Zurück mehr. Es ist wie das Öffnen...

DW: Oh, Michael, warte eine Sekunde. Die Leute werden mit ihren Handys da sitzen. Sie werden dir nicht einmal in die Augen schauen. Sie werden nicht arbeiten wollen, sie werden nur da sitzen und ihre Daumen drehen. Dies klingt nicht praktisch.

CG: Es wird eine Übergangszeit geben müssen. Und was ist das Gegenteil davon, Jemanden zu indoktrinieren?

MT: Jemanden zu befreien.

CG: Die Köpfe der Menschen befreien.

DW: Man kann keinen dazu bringen, diese Dinge zu tun, nicht wahr? Ich meine, werden das tun, was sie tun. Und schau mal auf die Anzahl der Menschen, die in ihre Handys vertieft sind. Sie können nicht einmal ein Gespräch führen, dir in die Augen schauen.

CG: Es muss ein katalysierendes Ereignis geben, worüber im geheimen Weltraumprogramm gesprochen wurde, so etwas wie das, von dem du gesprochen hast, einen globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Die Leute werden sehr aufgeregt sein, sie werden feststellen, dass dies ein riesiges Ponzi-System war, geführt von Kriminellen. Und all diese Leute, die angeblich in dem demokratischen System sind, für das sie gestimmt hatten, waren die ganze Zeit über von diesen Leuten kassiert gewesen. Es war nur ein großer Betrug. Wenn die schlafenden Massen dies feststellen, wird dies ein Katalysator für sie sein mehr wissen zu wollen. Und dann ist dies der Moment, wo eine Menge von Dokumenten-Dumps geschehen wird. Viel mehr Informationen wird herauskommen. Und meint ihr nicht, das wird die Menschen dazu anfregen, für neue Ideen offen zu sein?

DW: Ja. Und das Jamestown-Modell, gehen wir da nochmal kurz drauf ein, Michael. Sie kamen zugegebenermaßen mit wenigen Leuten in ein fremdes Land, von dem sie nichts wussten, die alle weitgehend unausgebildet waren, Leute die ihre Hände nicht schmutzig machen wollten, und die hart arbeiten mussten, um zu überleben, weil es keine andere Möglichkeit gab. Aber wir leben nicht mehr in dieser Gesellschaft, oder?

MT: Nein, tun wir nicht.

CG: Und auch nicht mehr in einer Sklavenarbeits-Mentalität.

MT: Genau.

DW: Richtig.

MT: Wo Sklaven auf dem freien Markt verkauft wurden. Genau. Also wir leben gearde jetzt in sehr interessanten Zeiten, wo so ziemlich Jeder, der auf diesem Planeten lebt weiß, dass etwas nicht stimmt. Wenn man eine durchschnittliche Person auf der Straße fragt. Sind Sie mit der Art und Weise glücklich wie es auf der Welt zugeht? Sind Sie zufrieden mit dem, was die Regierung für uns tut? Sind Sie zufrieden mit Ihrem Leben? Glauben Sie, das es das vollkommene Leben ist, zu dem Sie geboren wurden? Leben Sie Ihre Träume? Die Antwort ist 100% Nein, garantiert. 100%.

DW: Auf jeden Fall.

MT: Die Leute sagen, dass sie überhaupt nicht mit irgendwas davon zufrieden sind. Also ist doch ganz klar etwas dramatisch falsch. Die Grundlage für die Reise, ein neues System zu finden, ist also bereits gelegt. Und genau jetzt müssen wir ein neues System vorstellen. Und ich denke, dass wir das einigermaßen erfolgreich getan haben. Und deshalb wächst die Ubuntu-Bewegung so schnell, weit über meine kühnsten Erwartungen oder Phantasien. Ich wollte nie eine Bewegung oder gar eine globale Bewegung starten. Das war nicht mein Plan. Mein Plan war, nur einige Informationen zu teilen. Und das ist das, was daraus wurde.

DW: Bis jetzt höre ich eine Menge Perlen und Sandalen, Wohlfühl-Platitüden. Ich höre bisher keine ganz praktischen Dinge, sondern bis jetzt nur eine Menge Philosophie.

MT: Zu den praktischen Dinge müssen wir wirklich schnell kommen, denn das ist wichtig. Das ist genau das, was die Leute hören wollen. Es klingt großartig., aber wie kommen wir dahin? Wie können wir von hier nach dort kommen? Aus diesem Grund ist es so wichtig, diese praktischen Schritte mit den Menschen zu teilen, so dass sie sie verinnerlichen. Sie fassen Vertrauen. Es ist nicht nur dieses ‚ja, klar, wow’-Gerede, richtig? Wir müssen also erkennen, dass es die Gemeinden dort draußen bereits gibt. Wir werden das System nicht in den großen Städten und den Ballungsräumen ändern. Das zu tun ist schwierig. Ich glaube, dass die Art und Weise, dies zu tun ist in die kleinen Städten und kleinen Dörfer zu gehen, dort wo man alle Menschen erreichen kann. Man kann mit ihnen neue Ideen teilen und im Grunde nur die Art und Weise ändern, wie die Menschen über ihre eigene Zukunft denken und wie sie beginnen zusammenzuarbeiten, um so das Modell für diese neue Art des Denkens, Handelns und der Schaffung von Überfluss für sich selbst zu werden, zu gedeihen. Wie machst Du das? Nun, du kannst dies tun, indem du eine Menge Geld in eine kleine Stadt bringst. Die andere wichtige Sache ist zu sagen, wir werden Geld gebrauchen müssen, um uns von dem Geld zu befreien. Da kommen wir nicht drum herum. Es gibt also Leute, die sagen: Tellinger, du bist ein Betrüger, du willst Geld, um diese Sache zu erschaffen. Warum praktizierst du nicht, was du predigst und tust dies alles ohne Geld? Hör auf Illusionen zu schüren. Das System hat uns seit mindestens 6000 Jahre mit Geld versklavt. Wir müssen das System jetzt übernehmen und so ändern, dass es für uns arbeitet. Und ich muss nun wieder auf das zurück kommen, was Corey vorher sagte, weil ich es sonst wahrscheinlich vergessen werde. Die ganze Philosophie der Ubuntu-Bewegung und der Kontributionismus-Philosophie ist es nicht, in Gegnerschaft zu irgend jemanden zu treten, nicht Irgendjemanden zu bekämpfen, eine blutige Revolution oder sowas zu erzeugen. Jene Tage der Gewalt und körperlichen Opposition sind vorbei. Wir sind dabei eine neue Realität für uns selbst zu erschaffen. Wir nehmen das bestehende System und die Energien, die gebraucht werden -  die negativen Energien werden gegen die Menschheit eingesetzt – wir nehmen sie und kanalisieren sie zu unserem eigenen Nutzen und wandeln sie vorsichtig um, so dass sie tatsächlich der Menschheit zugute kommen. Und bevor wir es erkennen, werden sie uns in einer Weise dienen, die wir uns nicht einmal vorstellen können. Und ich werde euch zeigen, wie. Es ist so einfach und wir können so schnell dazu übergehen. Wir müssen also erkennen, dass wir ganz viele Gemeinschaftsprojekte bilden können und das ganze Kontributionismus-System von Ubuntu basiert auf der Bildung einer Reihe von verschiedenen Gemeinschaftsprojekten in kleinen Gemeinden, von denen diese Städte profitieren. Wenn ich Gemeinschaft sagen, dann ist es entweder eine Stadt oder ein Dorf oder eine Gemeinschaft von Menschen. Und jedes dieser Gemeinschaftsprojekte funktioniert dann. Jeder arbeitet für ein paar Stunden in der Woche an einem dieser Gemeinschaftsprojekte. Nun, wie machen wir das? Die Sache ist... vielleicht findet man eine Stadt, wo es erfolgreich umsetzt, und man beginnt alle möglichen Dinge zu erzeugen, vom Lebensmittel-Anbau bis zur Technologie für alles Mögliche, was man sich nur vorstellen kann. Aber sobald man eine Bedrohung für das Establishment geworden ist, werden sie Männer mit Gewehren schicken, und sie werden dich lahmlegen. Das ist also keine Lösung. Und es ist ebenso wichtig für uns zu erkennen, dass es bereits viele sich selbst erhaltende Gemeinden auf der ganzen Welt gibt. Haben sie Auswirkungen auf den Rest der Welt gehabt? Nein. Sie laufen nur als sich selbst erhaltende Gemeinden. So eine sich selbst erhaltende Gemeinschaft ist wirklich nur eine größere Version von mir, mir, mir. Jetzt ist es uns, uns, uns. Also steig nicht über unsere Mauer. Kommen nicht rein, wenn du nicht eingeladen bist. Und wir werden nichts von dem was wir machen mit dir teilen, weil du auf der Außenseite bist. Wir sind auf der Innenseite. Und das ist keine Lösung. Aus diesem Grund betone ich immer, wir bilden keine selbsterhaltende Gemeinden. Wir erschaffen eine ganz neue Art zu denken. Wir erschaffen so viel aus dem, was wir tun, dass wir es für Jedermann um uns herum zugänglich machen können, entweder durch Verkauf oder indem wir es kostenlos zur Verfügung stellen.

DW: Wenn das Raumfahrtprogramm Technologie veröffentlicht, wo man jegliches Material oder Gut oder Lebensmittel, was man will erzeugen kann, indem man einfach einen Knopf drückt und es erhält, wie wirkt sich das erst aus? Wenn diese Leute bereits wissen, dass sie dies haben und verwenden...ich meine, er sagte, dass er den Schmorbraten-Knopf liebte, als er in dem Raumschiff war, in dem er stationiert war. Wie würde dieser Faktor sein?
Lass uns mal sagen, wir hätten diese Technologie, sie wurde uns gegeben. Es ist eine große Offenbarung. Wir bekommen diese Technologie. Wie würde dieses Modell dazu passen?

MT: Das ist eine wirklich gute Frage, etwas, worüber ich recht ausführlich nachgedacht habe. Und das ist es, wo das einzelne Menschsein wirklich zum Zuge kommt. Während ich vielleicht den Replikator verwenden könnte, um mir einen Topf oder was auch immer zu machen, genieße ich eher die Kunst zu kochen. Ich genieße es einen Holzschrank zu bauen, weil ich den Geruch von Holz liebe. Oder ich liebe Angeln, oder ich liebe es, die Dinge oder die Talente und die Gaben auszudrücken, mit denen ich mit geboren wurde. Sonst könnte ich auch eine Pistole an den Kopf setzen, denn was soll ich sonst noch tun? Ich glaube, dass wir diese Leben auf diesem Planeten leben, um diese Dichte zu wertschätzen, den Sauerstoff, das Wasser, die Schwerkraft, um diesen Planeten als das zu erfahren, was er ist, mit all den schönen Dingen, von denen er durchdrungen ist. Das sollten wir tun. Und jeder von uns wird mit sehr spezifischen und einzigartigen Talenten geboren. Und die sind es, die wir ausleben sollten. Du kannst also wählen einen Replikator zu verwenden um dir eine Hose zu machen. Aber ich glaube, du hast viel mehr Freude indem du im Gespräch mit Ihrer Mutter oder Oma oder dem Schneider bist, wenn sie dir eine schöne neue Anzahl von Kleidung aus einem Material machen, dass du selbst aus Hanf und anderen Materialien, die biologisch abbaubar sind, erzeugt hast,  Materialien, die sind nicht toxisch, sondern wiederverwertbar sind, die wir in dieser Dichte, dieser Realität auf diesem Planeten hergestellt haben, weil es das ist, warum wir hier sind, um dies als unsere Realität zu erleben. Und dann, wenn wir genug haben, entscheiden wir, was du danach mit dir selbst tust.

CG: Und diese Technologie – er sprach über die größeren Metropole. Vieles von dieser Technologie könnte helfen, die Lücke zu schließen.

MT: Ja, es gibt also einige sehr interessante Dinge, die geschehen können. Und so kam ich zu der Tatsache, dass die Gemeinschaftsprojekte das Modell sind, das wir in der Ubuntu-Bewegung verwenden, ganz entscheidend, bei der Ubuntu-Partei. Es ist sehr offensichtlich für mich geworden, dass, wenn man diese Philosophie verkündet, die Menschen zu vereinen und ein neues System des Überflusses und eine neue soziale Struktur erschafft, muss man es auf politischer Ebene unterstützen, weil gerade jetzt unser Leben von der Politik gesteuert und zerstört wird. Und Manche sagen: Tellinger, du betreibst Ausverkauf, du gehst in die Politik, du wirst genau wie die werden... Nein. Wir gehen in die Politik, weil wir diesen widerlichen, unehrenhaften, schrägen, schmutzigen Teil unseres menschlichen Leben ändern wollen, das unser Leben kaputt macht. Wir müssen es ändern. Am Rande sitzen und die Politik ignorieren, bewirkt gar nichts. Das ist keine Lösung. Also, was machen wir? Wir müssen etwas dagegen unternehmen. Wir bilden also eine politische Partei, die praktisch etwas ganz Anderes sagt. Wir werden das Regierungssystem dezentralisieren. Wir werden das Federal Reserve System herunterfahren und eine Bank des Volkes als ein Übergangslösung schaffen, das Geld für die Menschen steuerfrei und zinsfrei ausgibt. Es gibt also keine Steuern, keine Inflation, nichts davon. So beginnt es tatsächlich, dem Volk in der Übergangsphase zu dienen, alle Gemeinschaftsprojekte und die öffentlichen Arbeiten zu ermöglichen, die wir brauchen, damit man die Menschen aus ihren Gefängnissen in ihren Ballungsgebieten entlassen kann. Und sie können zu ihren kleinen Städten und Dörfern zurückgehen weil sie jetzt wissen, dass sie finden werden, was sie tun können, weil das Geld dafür von der Bank des Volkes zur Verfügung gestellt wird. Das ist nur eine Übergangsphase.

DW: Sieht es nicht so aus, als ob die Dinge bereits in diese Richtung gehen? Wenn man sich die Anzahl Menschen anschaut, die ihre eigenen YouTube-Videos machen. Sie wissen, dass sie nie Geld damit machen. Sie schreiben Artikel, ohne dadurch Geld zu bekommen. Sie schreiben kostenlose Software. Und warum tun sie es? Sie wollen als sozial wertvoll angesehen werden. Sie wollen einen sozialen Status haben. Meinst du, dieser soziale Wettbewerb oder soziale Zusammenarbeit wird ein Teil davon sein?

MT: Absolut. Wirklich, was du gerade gesagt hast, David, ist von entscheidender Bedeutung. Wenn man beginnt, in der eigenen Gemeinschaft zu arbeiten und nochmal, wir sind immer dabei, zu den praktischen Schritten zu führen, weil ich denke, dass es entscheidend ist, dass wir dahin kommen. Aber wenn man anfängt, wenn man morgens aufwacht, und weiß, wie Corey sagte, für alles, was man braucht, ist vorgesorgt. Warum? Weil es das ist, was wir als Gemeinschaft tun. Es gibt zu viel Essen, zu viel Technik, zu viel Stoff, zu viel alles. Alles ist im Überfluss vorhanden. Alles, was man tun muss, ist ein paar Stunden in der Woche zu den Gemeinschaftsprojekten einen Beitrag leisten, und der Rest der Zeit gehört dir. Wie sich das entwickeln wird, weiß ich noch nicht. Aber die Gemeinden werden darüber entscheiden, wie sich das entwickeln wird. Aber es läuft darauf hinaus, dass die meiste Zeit, die man in der Woche hat, einem selbst gehört. Und man kann seine eigenen Talente ausdrücken, ob man ein Maler oder ein Bildhauer oder Musiker oder Pferdezüchter oder Ingenieur oder Wissenschaftler ist. Es spielt keine Rolle, was man macht. Sie haben die absolute Fähigkeit, zu tun was du willst.

CG: Dinge, die dich glücklich machen?

MT: Dinge, die dich glücklich machen.

CG: Wow.

MT: Genau.

CG: Was für eine Welt!

MT: Also, wenn du mit einem Lächeln auf dem Gesicht morgens aufwachst, weil du weißt, du musst nicht aufstehen, Anzug und Krawatte anziehen, und in einem Bus sitzen oder mit dem Fahrrad fahren im Regen oder in Kälte oder Wind um zu einem miesen Job zu fahren, wo du ein paar lausige Dollar jeden Monat verdienst, um die Ausbildung deiner Kinder oder deine Hypothek abzuzahlen, den Strom, die Milch, das Brot, zu zahlen, nur damit sie letztlich im gleichen System versklavt werden, und im nächsten Monat läuft es genau so weiter...

DW: Und wie Graham Hancock sagen würde, dein Gehirn in Alkohol einlegen, damit du es ertragen und so weitermachen kannst.

MT: Genau. So, ab jetzt musst du dies nicht mehr tun. Du wählst, in welcher Gemeinschaft du leben willst. Du musst nicht, du wirst nicht gezwungen irgendwas zu tun. Du bekommst alles kostenlos, weil du ein paar Stunden in der Woche zu einem der Gemeinschaftsrojekte beiträgst. Und das macht uns gemeinsam zu  sehr leistungsfähigen Arbeitskräften. Ich benutze das mal als Begriff, obwohl das sehr bald überflüssig werden wird. Aber sehr, sehr schnell, quasi über Nacht, wird deine Gemeinde eine leistungsfähige Arbeitskraft, mit der keine Aktiengesellschaft, keine Gemeinde, keine Regierung konkurrieren kann. Und nun habe ich euch die Schritte praktisch gegeben, wie wir von hier aus, von  heute ab zu einer Gemeinschaft kommen, die im Überfluss lebst und diesen Überfluss für sich selbst erschafft.

DW: Was ist, wenn ein Typ herumgeht und mit vorgehaltenem Messer Frauen vergewaltigt? Was machst du mit so einem?

MT: Nun, das ist eine der häufig gestellten Fragen. Also danke dafür, es anzusprechen. Und was ich interessant finde, gerade zu diesem Thema, ist, dass die Fragen, mit denen die Menschen in den letzten 11 Jahren zu mir kommen mir gezeigt haben, wie gleich wir geschaltet sind, wie das derzeitige System uns so verdrahtet hat, dass wir in gleicher Weise über die Probleme denken und mit den gleichen Problemen, die gleichen Hürden, kommen. Es ist schön. Wir wissen also nun, welche Probleme es zu lösen gilt. Aber das Gute daran ist, denkt dran, ein Teil des gesamten Modells, des Ubuntu-Modells, ist es, von einer zentralen Regierung weg zu kommen hin zu Gemeinschaften, die sich selbst regieren. Also weiß ich nicht, wie meine Gemeinde oder die Gemeinde, zu der ich gehören werde, entscheiden wird. Sie werden ein neues Rechtssystem einrichten, Verhaltensrichtlinien, ausgehend vom Gewohnheitsrecht: nicht töten, nicht stehlen, und sich ehrbar verhalten.

CG: Du sprichst also nicht von einer zentralen Regierung mit einem ideologischen System in dieser Hinsicht, sondern von verschiedenen Regionen, die ihre eigenen moralischen Kompasse haben...

MT: In vielerlei Hinsicht auf so etwas wie Stadtstaaten zurückkommend, wo jede Gemeinde ihre eigenen Regeln und Richtlinien hat. Und es gibt offensichtlich viel zu klären. Aber im Ubuntu-Modell kehren wir zurück zum Stammesrat, den die Menschen in der Gemeinde wählen. Und es ist eine offene Wahl. Jeder weiß, dass ich für David Wilcock gestimmt habe, im Rat der Ältesten mit dabei zu sein.

CG: Vielleicht werden unsere Ältesten dann auch wieder respektiert werden.

MT: Nun, das sollte so sein. Aus diesem Grund sind unsere Alten im Abseits, und man steckt sie in Altersheime und wir versuchen sie loszuwerden, weil mit der Zeit...

CG: Aus den Augen, aus dem Sinn.

MT: Genau. Und du nutzt ihre Weisheit nicht mehr. Und so wird die Gemeinschaft ihren eigenen Rat der Ältesten wählen, der dann die Führung für die Gemeinschaft sein wird. Und sie werden entscheiden, täglich und stündlich und von Minute zu Minute, was am besten für die Gemeinschaft ist, nicht, was das Beste für mich ist. Obwohl das, was ich tue, ist, ich nenne das ein minderheitsgeführtes System, keine Mehrheits-System. Und da flippen einige Leute aus. Sie sollen bestimmen, was meinst du damit? Weil wir so vergiftet sind durch Demokratie und Mehrheits-Herrschaft. Das ist also eine Minderheits-Regierungssystem. Wie kannst du das sagen? Es ist so, weil es weit mehr Minderheiten gibt als Mehrheiten. Es gibt eine unendliche Zahl von Minderheiten. Es gibt diejenigen, die aussehen wie Schmetterlinge und diejenigen, die sich um Pfirsichbäume kümmern und den Boden und die Wolken und was auch immer, Menschen, die sicherstellen, dass die genetisch veränderten Sachen nicht in unsere Nahrung gelangen und all dies. Es gibt es so viele verschiedene Minderheiten. Und in einem Kontributionismus-System wird für jede Minderheit gesorgt werden. Jede Minderheit wird alle Werkzeuge bekommen, die ganze Technologie, die ganze Unterstützung, alle Labors, die ganze Forschung, alles, was man braucht, um das zu tun, was man für die Gemeinschaft tun soll. Deshalb kann man es ein minderheitsgesteuertes System und nicht ein mehrheitsgesteuertes System nennen, wo 51 Menschen 49 Menschen sagen, dass sie es nicht nach ihrer Art und Weise bekommen können.

DW: Wenn die Abflusskanäle verstopft sind, nicht wahr, die Kanalisation verstopft ist...niemand will in die Kloake rein. Was machst du dann?

MT: Großartig, ich mag diese Art Fragen. Es ist einfach schön, weil es wieder eine der häufig gestellten Fragen ist. Es ist schön. Wer wird den Mist schaufeln? Und die Antwort auf diese Frage ist-- normalerweise, wenn ich Workshops gebe und diese Frage stelle, rat mal, was passiert? Es gibt immer zwei oder drei Personen, die ihre Hände heben und sagen, ich werde den Mist schaufeln. So haben wir bereits unsere Antwort. Aber es geht viel weiter als das. Denk dran, wir machen dies nicht für Geld. Wir tun dies für unsere Gemeinde, das heißt, für uns selbst. Ich will nicht meine Kanalisation verstopft haben. Also, wenn der Kanal in meiner Gemeinde verstopft ist, bedeutet es, dass meine Kanalisation verstopft ist, weil es in meiner Gemeinde ist. Wer also gerade in dieser Woche mit Dienst dran ist, wird hingegen und die Kanalisation reinigen. Also kommen wir auf das zurück, woraus die Gemeinschaftsprojekte bestehen.

CG: Und es gibt Menschen, die in all diesen verschiedenen Arten von Dingen spezialisiert sind, die gemeinsam all ihre Kräfte bündeln können.

MT: Richtig. Wir erkennen auch die Vielfalt in unserem Menschsein und in unserer Gemeinschaft an, also die Einheit innerhalb dieser Vielfalt und die Vielfalt in der Einheit. Es gibt also so viele Fähigkeiten, Talente,  Wünsche und Bedürfnisse, die die Menschen haben, wie es Menschen gibt. Jede und jeder ist einzigartig. Jede Einzelne von uns ist einzigartig.

CG: Und ebenso wichtig.

MT: Genau. Jeder dieser Billionen von Zellen in unserem Körper spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau des Körpers. Und das ist es, woran ich die Leute erinnere. Denk nicht, dass, weil du denkst, dass du niemand und unbedeutend bist, es auch so ist. Denn das ist es , was die Menschen tun: ach, ich bin niemand, ich bin unbedeutend...nein, bist du nicht. In einem Ubuntu- bzw.einem Kontributionismus-System oder einer Kontributionismus-Gemeinschaft, bist du ein wichtiger Bestandteil deiner Gemeinde. Du spielst, jeder spielt eine ebenso wichtige Rolle in der Gemeinschaft. Es spielt keine Rolle, ob du der örtliche Arzt oder Wissenschaftler oder Ingenieur oder Bäcker bist. Jeder Rolle ist gleichermaßen von entscheidender Bedeutung, ebenso wie die Billionen von Zellen in unserem Körper. Das Erstaunliche ist nämlich, dass für jeden verrückten Michelangelo oder Leonardo da Vinci es 1000 verrückte junge Chemieingenieure gibt, die sich leidenschaftlich für die Lösung des Abwasserproblem einsetzen. Und sie werden mit Systemen kommen, um das Abwasserproblem zu lösen.

DW: Als ich in der High School war, gab es wahrscheinlich etwa 20 Sportskanonen, die immer in den Morgenmitteilungen waren, weil sie dies oder jenes gewonnen hatten. Sie waren die schnellsten Läufer, schossen die größte Anzahl von Körben in der Basketball-Teams. Und dann gab es vielleicht 10 oder 15 Eierköpfe, die immer wieder all diese akademischen Dinge gewannen. Das waren die einzigen Leute, von denen man jemals hörte. Alle anderen, Hunderte und Aberhunderte von Kindern werden an den Rand gedrängt, bekamen nie eine Anerkennung, ihr Name stand nie auf den Morgenmitteilungen. Wie vermeidest du Cliquen und Good-Ol’-Boys-Clubs, wo sowas wieder geschieht, dass nur ein paar Namen die ganze Aufmerksamkeit bekommen?

MT: Nun, da müssen wir wieder darauf zurückkommen, dass die meisten Fragen dieser Art, wie das alles funktionieren soll,  faktisch aus einer kapitalistischen Gesellschaft kommen. Worüber du sprichst, ist eine Folge des Kapitalismus. Faulheit liegt nicht in der menschlichen Natur. Es ist eine der am häufigsten gestellten Fragen: oh, die menschliche Natur ist es, faul zu sein. Nein. Falsch. Die menschliche Natur ist es zu erschaffen. Es geht darum, deiner Göttlichkeit, mit der du geboren wurdest, Ausdruck zu verleihen. Und das wird uns im Schulsystem rausgeprügelt. Wenn wir also das Schulsystem ändern, was wir offensichtlich komplett tun müssen, haben wir nicht so eins wie heute üblich, nämlich ein Gefangenenlager mit Indoktrination, Gehirnwäsche und Manipulation,, wo wir unsere Kinder hinschicken.

CG: Ich selbst hätte es nicht besser ausdrücken können.

MT: Das wird sich dramatisch ändern. Also, wenn man in einer vereinten Gemeinschaft aufwächst, wo alles für alle die ganze Zeit zur Verfügung steht, macht man sich keine Sorgen. Man liebt die Menschen um einen herum, die mit der neuen Technologie kommen und neue Zeichen und eine neuen Art Brot herzustellen und einen neuen Weg, Teig oder eine neue Art und Weise Schuhe zu machen oder Kleider zu färben oder neue Materialien zu mischen, die mit Hanf-Graphen gemischt sind. Meine Güte. Was für eine großartige neue Kombination. Also, weil du deine Augenlider aufgemacht hast, ist Geld kein Hindernis für Fortschritt. Alles und jedes ist möglich. Es geht darum, was du als lndividuum tust, was dich antreibt, weshalb du von deiner Gemeinde geachtet und geliebt wirst. Sie werden dich, David, lieben wegen dem, was du tust und wer du bist. Sobald du mit deinem Ego unterwegs bist, rate mal was deine Gemeinde tun wird? Sie werden sagen, oh. Und du selbst wirst es sehr schnell merken, weil es immer darum geht,  ob das was du tust der Gemeinschaft zugute kommt. Und das ist es,  wo es wirklich interessant wird, wenn man die Auswirkungen zu verstehen beginnt, was wir in unseren Gemeinden werden.

DW: Als ich vom Flughafen hierher kam, gab es eine Dame namens Teresa, die im Shuttle-Bus nach Alamo fuhr. Sie hat zwei Jobs. Sie arbeitet in Delta und in Alamo, sie arbeitet 16 Stunden am Tag.

MT: O Mann.

DW: Der einzige Weise, wie sie genügend Schlaf bekommt, ist wenn sie Nachtschicht hat und von 2 bis 4 Uhr morgens schläft.

MT: Das ist einfach widerlich.

DW: Sie schläft sechs Stunden zuhause. Aber als ich mit Teresa sprach, stellt sich heraus, dass sie nach Haiti gegangen war. Sie hatte dort eine unglaubliche Zeit. Die Früchte waren toll, das Klima war toll. Und wenn sie es sich leisten könnte, würde sie zurück nach Haiti gehen und eine Art Firma gründen für Gelände-Wagen, wo Leute herumfahren und genießen können, sie würde etwas tun, was zum Gemeinwohl beiträgt. Jedes Mal, wenn man jemanden in einem dieser Sackgassen-Jobs findet, wenn man mit ihnen über ihren Traum spricht, haben sie auch einen.

MT: Ja.

DW: Jeder hat einen Traum.

MT: Es ist faszinierend. Jeder hat einen Traum. Aber was ich herausgefunden habe, ist auch, dass wenn man sich mit Menschen im High-Level Businesses zu unterhalten beginnt, Jungs, die viel Geld in Unternehmen gemacht haben, die CEOs und alle die, und sie fragt, so was war Ihr Kindheitstraum? Und das ist eigentlich eines der traurigsten Dinge, die ich erlebt habe, dass viele Menschen vergessen haben, was ihre Kindheitsträume waren. Und sie mussten wirklich intensiv darüber nachdenken. Dies ist, was das System in uns angerichtet hat. So schlimm ist es. Es hat uns so tief niedergeschlagen und so übel, dass viele von uns vergessen haben, was unsere Kindheitsträume waren. Also ich habe einen Prozess begonnen um herauszufinden, wo sie gelebt haben. Und man muss sie auf ihren eigenen Weg zurückbringen. Es ist ein bisschen wie eine Therapiesitzung. Man nimmt sie also mit zurück. Wo haben Sie gelebt? Wo sind Sie zur Schule gegangen? Und was hat deine Mutter gemacht? Und deine Freunde? Fuhrst du Fahrrad? Und du gehst irgendwie immer weiter zurück mit ihnen. Und dann beginnen sie sich zu erinnern, was ihre Kindheitsträume waren. Und plötzlich sieht man, wie sich ihr Leben, ihre ganze Körpersprache und ihre Energie ändert, wie sie anfangs sehr steif zu sprechen beginnen und sich selbst im Zaum halten, und du sprichst mit Ihnen über eine Welt ohne Geld. „Sie versuchen, mir alles zu nehmen...“ Nein nein Nein. Ich versuche eigentlich Ihnen Ihr Leben wieder zurück zu geben. Ich versuche Ihnen Ihre Kindheitsträume zurück zu geben, so dass Sie sie ausleben können, ohne Angst dass Jemand Ihre Kindheitsträume herunterzieht und dein ganzes Leben kapert, damit du dein ganzes Leben was anderes tust.

CG: Sorry, ist das etwas, was die Menschen praktisch im kleinen Maßstab umzusetzen beginnen können in egal welchem Land, wo sie sind jetzt gerade sind? Und gibt es einen Ort, wo sie mehr darüber erfahren können und Gemeinden gründen können, nicht wirkliche konzentrierte Gruppen, aber diese sozialen Experimente und sie Anderen zeigen können?

MT: Nun, Corey, vielen Dank, dass du das ansprichst, weil es auf die Umsetzung zurückverweist. Wie machen wir das?

CG: Der Erfolg des Konzepts.

MT: ...der ist entscheidend. Aber das bringt mich zurück zu dem, was in Gemeinschaftsprojekten geschieht. Zunächst einmal: ein Gemeinschaftsprojekt einzurichten kostet Geld. Wir brauchen also Geld dafür. Und glaub mir, ich habe es versucht. Ich habe es mit meiner begrenzten Menge an Einkommen versucht, diese Gemeinschaftsprojekte in meiner Stadt aufzubauen. Und wir haben sie aufgebaut und begannen dann, sie zu verwalten und sie wirklich erfolgreich werden zu lassen, so dass sie ein Einkommen bringen, so dass sie Reichtum in die Stadt bringen, zunächst mit Geld, und dann ermöglicht das Geld die Modernisierung und Verbesserung. Und das ist es, wo es normalerweise bergab geht, weil als Individuum geht mir jedes Mal das Geld aus, wenn wir gerade aus den Startlöchern kommen. Daher muss ich es auf die politische Ebene bringen. Und es wurde mir sehr klar, denn im Jahr 2014 trat die Ubuntu-Partei als politische Partei auf, und ich bewarb mich als Präsident in Südafrika. Wir erreichten schließlich eine Million Anhänger, das ist eine große Zahl von Anhängern.

DW: Das ist eine große Zahl.

MT: Ich weiß es, denn ich habe 800.000 Namen und Handy-Nummern auf meinem Laptop von Menschen, die mit SMS-Nachrichten antworteten uns sagten, wir lieben Ubuntu, wir unterstützen Ubuntu. Ich sage diese Zahl also nicht einfach daher, ich kann sie beweisen.

DW: Was ist die Gesamtbevölkerung von Südafrika?

MT: Nun, es ist etwa 55 Millionen, rund 20 Millionen Wähler. Wir hatten also über eine Million Anhänger bei den Wahlen. Aber wir stellten auch fest, wie betrügerisch und vorbestimmt das Ergebnis ist. Aber es war sehr wichtig für uns, diesen Weg zu gehen, zu lernen und aus dem Prozess klug zu werden, um zu sehen, was der nächste Schritt sein wird. Und das ist genau das, was wir herausgefunden haben. Und ich fand das Folgende heraus: wir rochen noch nicht einmal das Innere des Parlaments, obwohl wir mindestens vier Sitze oder fünf Sitze gehabt haben sollten. Und so landeten wir bei circa 5.300 Stimmen. Man braucht 50.000 Stimmen, um einen Sitz im Parlament zu erhalten. Aber was es mir klar machte ist, wo die wirkliche Macht liegt, nämlich auf kommunaler Ebene, in den Städten. Und ein Bürgermeister, ein gewählter Ubuntu-Bürgermeister, wird unendlich effektiver und leistungsfähiger sein als ein gewähltes Mitglied des Parlaments. Denn wenn ich gewinne und als Bürgermeister gewählt werde, kann ich praktisch über Nacht all diese Philosophien in meiner Stadt umsetzen. Warum? Weil ich Geld von der Regierung bekomme. Und ich kann das Geld einsetzen, es in die Gemeinschaftsprojekte stecken. Es wird dann das Wachstum der Gemeinschaftsprojekte anfachen, und es dehnt sich von dort sehr, sehr schnell aus.

DW: Was ist, wenn man diese großen Fabriken hat, die die Industrieemissionen in die Flüsse ablassen? Und sie haben Lobbyisten und Rechtsanwälte und all das Geld hinter sich. Und diese Gemeinde bekommt einiges Geld. Aber sie wollen die Verschmutzung, die den Fluss runterfließt beenden. Wie gehen sie damit um?

MT: Ok, ich komme dazu, denn du kannst dir die Antwort selbst geben, wenn du einmal durch diesen kleinen Prozess gegangen bist.

DW: Ok.

MT: Wir werden 2016 in Südafrika Gemeindewahlen haben. Und ich nutze dies als Katalysator, als Speerspitze für die globale Ubuntu-Bewegung. Wir haben nun Mitglieder in über 200 Ländern. Ich wusste noch nicht einmal, dass es 200 gab. Aber wenn ich die Liste lese von wo aus die Leute sich eingeschrieben haben, sage ich mir, was, das ist ja wunderbar. Wir müssen also genügend Fundraising betreiben um die örtlichen Gemeindewahlen erfolgreich zu bestreiten. Unser Ziel, unsere Strategie ist es, uns auf die zwölf kleinsten Gemeinden zu konzentrieren. Es ist der Achillesfersen-Herangehensweise, denn wenn wir eine Gemeinde und die vier oder fünf Städte gewinnen, die zu ihr gehören, werden wir das kapitalistische System qausi über Nacht runterfahren und das Ubuntusystem einsetzen, das Kontributionismus-System. Es wird der erste Dominostein sein, der fällt, denn wenn du das einmal einrichtest, ist es für ein kapitailistisches System unmöglich, in der Nähe eines solchen Modells auch nur irgendwie zu funktionieren. Und die ganze Philosophie dreht sich darum, eine kleine Stadt zu gewinnen. Und deshalb sage ich, wir können die globale Geldbank-Kabale mit einer kleinen Stadt zu Fall bringen. Egal in welchem Land das geschieht. Eine kleine Stadt kann das ganze Bank- und Geldkontrollsystem der Menschheit zu Fall bringen und uns alle befreien. So entscheidend und einfach ist es. Eine kleine Stadt gewinnen, diese Philosophie anzuwenden, die Gemeinschaftsprojekte einzusetzen. Unser Hauptversprechen an die Leute bei dieser Wahl ist freie Elektrizität für alle. Ihr wisst alle, dass freie Elektrizität erhältlich ist. Alternative Elektrizitäts-Geräte und –versorgung steht zur Verfügung. Das Kontrollsystem des Kapitalismus hat das von uns ferngehalten. Wir werden eine sehr einfache Elektrizitätsversorgung in unserer Stadt installieren. Und das wird die Grundlage bilden, um die Leute zu vereinen. Jeder bekommt freie Elektrizität im Gegenzug dafür, dass er drei Stunden pro Woche in einem der Gemeinschaftsprojekte mitmacht. Jeder hat auf diese Weise also drei Stunden pro Woche. Du musst also deinen Job deswegen nicht aufgeben. Du kannst das System wie es heute ist so fortsetzen während wir gleichzeitig beginnen, diesen Überfluss zu erschaffen. Was wir gerade in Australien gemacht haben, in Byron Bay, dort gab es einen Statistiker. Er machte eine Kalkulation und das kam dabei heraus: eine kleine Stadt, denn ich verwende unsere Stadt mit 5000 Einwohnern als Beispiel, 5000 Leute mit drei Stunden pro Woche macht 15000 Stunden Arbeit pro Woche. Richtig? Muss ich mehr dazu sagen? Das kommt dabei heraus, wenn man kollaborativ zusammenarbeitet, kein Wettbewerb mehr. Lasst uns kooperieren. 15000 Srunden pro Woche, er rechnete und sagte, ein Jahr tragen die Leute drei Stunden pro Woche in diesem System bei, ein Jahr entspricht 31 Jahren im derzeitigen System, wo  Leute acht Stunden pro Tag als Sklaven arbeiten. Ein Jahr gegenüber 31 Jahren, das ist das Verhältnis. In einer sehr kurzen Zeit verwandeln wir unsere Gemeinschaft in eine von unvorstellbarem Überfluss. Wir werden so viele Lebensmittel haben. Und dann entscheidet man wie es weitergeht. Wir haben dann einen Aktionsplan aufgestellt, der die Versorgung übernimmt. Was wir also im Prinzip machen, ist, wenn man beginnt diese Nahrungsmittel und was auch immer, Möbel, Kleidung, Brot, Schuhe, Technik, Computer zu erschaffen, dann öffnet man als nächstes die wissenschaftlichen Laboratorien für Forscher und Mediziner, um das Heilmittel für alle Krankheiten zu finden und es mit der Welt zu teilen. Man lädt also die Wissenschaftler ein, um Wege zu entwickeln, wie man die Verschmutzung der Flüsse beseitigt. Hier ist also die Antwort auf deine Frage, wie man mit der Verschmutzung umgeht. Du weißt dass wir mit dem nuklearen Fallout innerhalb einer Woche fertig wird wenn man nur die richtigen Köpfe ranlässt, richtig?

DW: Nun, in den USA geschah so etwas nach der Wirtschaftskrise und dann während und nach dem 2. Weltkrieg, wo diese großen sozialen Ursachen die Öffentlichkeit mobilisierten und sie in öffentlichen Arbeitsprojekten mitwirkten. Und die Leute waren wirklich inspiriert. Das war das letzte Mal, das die USA einen handwerklichen Boom erlebt hat. Wenn wir erwarten, dass jeder andere diese ganze Arbeit für uns tut und wir alles importieren, zerfällt es von innen.

MT: Was es in deiner Stadt oder Gemeinde bewirkt, verwandelt sich unmittelbar in einen Anziehungspunkt für Jeden, der schaffen, erfinden will, der seine Fähigkeiten für sich selbst und alle Anderen einsetzen will. Und es zeigt auch, wie dieses Kontributionismus-Modell ein einbeziehendes Modell ist, es schließt niemanden aus. Du musst nur dein Geschäft, deine Firma zu einem Teil der Gemeinschaftsprojekte machen. Was wird dein Vorteil sein? Freie Arbeit, freie Elektrizität, freie Komponenten, denn wenn wir diese Komponenten nicht haben, bilden wir ein Gemeinschaftsprojekt, dass diese Komponenten herstellt. Auf diese Weise wächst es.  Und du erhälst ein Drittel von allem, dass wir produzieren und verkaufen, die anderen zwei Drittel gehen an die Gemeinschaft. Die Antwort, die ich jedes Mal gebe, wenn ich einem Industriellen oder Bauern begegne, ist: es funktioniert auf allen Ebenen, bei Bauern, Industriellen, Handwerkern, überall. Ein Drittel dem Business, zwei Drittel der Gemeinschaft. Die Antwort ist nicht, lass uns darüber verhandeln, sondern, wann legen wir los. Wirklich.

CG: Nun, ich kann euch sagen, alles was du gesagt hast, fügt sich weitgehend in das ein, was die Allianz gesagt hat, was die blauen Avianer in ihrer Botschaft gesagt haben. Und was sie gesagt haben, ist dass dies die Welle der Zukunft ist. Und es ist etwas, das ich stark fühle von diesen Quellen, dass sie direkt auf deine Bewegung hinweisen. Ich denke, dies ist etwas, was wir tief betrachten, uns in dieser Hinsicht weiterbilden müssen, und auf welche Weise wir beitragen können. Ich habe es sehr genossen, diese tiefergehende Erklärung zu hören. Ich habe viel mehr über die Bewegung erfahren. Ich hatte nur ein bißchen von meinen Quellen gehört. Und das ist unglaublich. Und ich sehe es wirklich als alternativlose Welle der Zukunft an.

MT: Danke, Corey, und ich komme nur kurz darauf zurück, was ich eingangs sagte. Der Übergang von dort, wo wir jetzt stehen zu dieser Welt des Überflusses ist so einfach. Es ist so viel einfacher als die meisten von uns sich jemals vorgestellt hätten. Aber die meisten von uns stolpern weiter, denn so wurden wir erzogen: es ist schwierig, man muss hart arbeiten, nein, schlag dir das aus dem Kopf....Wir werden uns vom Geld befreien, wir werden eine schöne Zukunft im Überfluss für uns aufbauen. Lasst uns beginnen, es zu visualisieren und es als Lösung zu sehen, es ist so einfach. Ich bin dafür nicht allein verantwortlich, jede Gemeinschaft ist für ihr eigenes Schicksal verantwortlich, ihre eigene Zukunft, ihren eigenen Überfluss.

DW: Lasst uns den Zuschauer da draußen herausfordern, irgendwie dort mitzumachen. Wie kann jemand, der das sieht, der sich inspiriert fühlt durch deine Worte, mitmachen, dies zur nächsten Stufe zu bringen?

MT: Danke, David, nun, zunächst einmal, geh auf die Website, schließ dich uns an, geh zu ubuntuparty.org.za und klick auf den Button ‚Join us’. Und dann ließ soviel wie du kannst, bestelle ein Exemplar des Ubuntu-Buches, denn das ist ein Mittel uns finanziell zu unterstützen, das hilft uns. Und wenn du eine Möglichkeit hast, uns zu sponsern, wenn du ein heimlicher Multimillionär bist und du uns helfen willst, weil es mit dir in Resonanz geht, brauchen wir deine Hilfe. Wir werden es nicht ohne Geld tun können. Denn bedenke, das System ist so angelegt, dass Geld jegliche Opposition zerstört. Und ich fühle es von Monat zu Monat. Es ist ein ununterbrochener Kampf. Wir brauchen also finanziellen Support. Wenn du uns also finanziell helfen kannst, in die Wahl hinein zu kommen und sie für uns zu einem Erfolg werden zu lassen, ist es das, was wir von dir brauchen. Du kannst es auf der Website tun, da gibt es einen Spenden Button.

DW: Nun, sind das Zuschüsse oder bekommt der Investor was im Gegenzug für seine Investition?

MT: Leider gibt es keinen Gegenwert, dieser besteht quasi im Resultat der Wahl, wo man im Herzen weiß, dass man etwas getan hat, dass der Menschheit in der Zukunft zugute kommt.  Es gibt wenig, was ich ihnen anbieten kann außer meine Dankbarkeit.

DW: Aber es gibt eine steuerliche Abschreibung. Entweder geben die Leute der Regierung das Geld in Form von Steuern, oder sie können dies als nonprofit-Beitrag geben.

MT: Ja, und wir haben eine nonprofit Firma, die dieses Geld erhält, wir haben sie gerade aufgesetzt, sie heißt Ubuntu Planet.

DW: Wenn also die Leute all dieses Geld haben, welches sie sonst der Regierung geben müssten und es in ein Nonprofit-Unternehmen stecken, ist das doch perfekt.

CG: Und es ist auch eine Investition in die Zukunft, in die Menschheit und in den Wandel der Welt.

DW: Absolut.

MT: Und wie ich sagte, es geht um eine kleine Stadt. Sieh dies einfach als deinen Beitrag zu dieser Speerspitze an, die den Schleier der Kontrolle über die Menschheit während Tausenden von Jahren durchsticht. Wir werden da reinplatzen und ihn aufbrechen.

DW: Du sagtest also Ubuntu Planet?

MT: Ubuntu Planet ist die neue Nonprofit Firma die wir dafür gebildet haben, es wird das Mittel sein, diese finanzielle Unterstützung zu bekommen und es von dort aus zur Ubuntu-Partei, der politischen Partei, weiter zu verteilen, wo es gebraucht wird.  Ich weiß, dass es in den USA anscheinend nicht erlaubt ist, dass Nonprofit-Firmen politische Parteien finanziell fördern. Aber das ist in Südafrika nicht der Fall.

DW: Nun denn, das war viel überwältigende Information. Ich freue mich demnächst noch viel mehr von Michael Tellinger darüber zu hören. Ich denke, das ist sehr aufregend, und wie immer, danke ich Ihnen fürs Zuschauen bei Cosmic Disclosure. Wir erschaffen gemeinsam die neue Zukunft.


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